Touching Music

Touching Music möchte den modernen Musikunterricht ergänzend mitgestalten und dabei neue Technologien nutzen, um fernab von konventionellen Strukturen Richtungen zu erkunden. Grundlegendes Ziel ist hierbei die künstlerische Förderung der Kinder und Jugendlichen durch die gemeinsame Konzeption, Produktion und Ausführung selbst komponierter Musik. Das Erlernen des Umgangs mit Sounds in einer neuen Form, die auch den kritisch kreativen Umgang mit der eigenen Umgebung durch Aufnahmen, Integration und Bearbeitung von Alltagsklängen einschließt.

Team 50 – Matrix basteln leicht gemacht

Das loopbasierte Arbeiten mit Tablets stellt Kinder vor ganz neue Herausforderungen. Sounds importieren und exportieren, mehrere Apps miteinander verbinden. Auf den ersten Blick viel Technik und wenig Musik, aber dennoch kann man bei der Erstellung einer Loop-Matrix überraschend viel Interesse wecken und die musikalischen Ergebnisse vorheriger Unterrichtseinheiten gut zusammenfassen.

In unseren ersten gemeinsamen Stunden haben wir fast ausschließlich Apps kennengelernt, weil wir keine vernünftige Musikanlage zur Verfügung hatten.

Im Team teilen wir ja gerne. Team 51 beschlagnahmte also unsere Musikanlage über mehrere AG-Stunden mit dem Ziel, Lieblingsmensch von Namika einzustudieren. Wir fanden das super, konzentrierten uns in derselben Zeit eben nicht auf Bandspiel, sondern auf Apps und Herangehensweisen an Apps. Ich überlegte mir also immer wieder etwas Neues und stellte Apps zur Erkundung vor. Wir nutzten eine Soundkarte und Ableton Live, um unsere eigenen Songs live aufzunehmen.

Hier unsere Schmuckstücke:

DM1 und Pocket Beats

MMJ und Figure

Auxy Songs

Wir fühlten uns dann später schon fast wie kleine App-Tester und Live-Performer zugleich. Angefangen bei Auxy über Pocket Beats in Verbindung mit DM1,Figure, ImproVox, Music Maker Jam, Fiddlewax und Wejaam bis hin zu Loops importieren in Launchpad.

Einblicke

Später hörten wir alle Songs durcheinander an, um Eindrücke zu gewinnen und sie untereinander zu bewerten. Auch wenn wir nur noch genau 3 Bewertungsschritte vom Endergebnis entfernt waren – die Stunde war dann vorbei. Wir einigten uns darauf, die Bewertung in der nächsten Stunde zu beenden. Dazu sollte es aber nicht mehr kommen, denn als es soweit war, schenkten die Kids der Sache nur 12 Sekunden Aufmerksamkeit. Danach war das Thema Bewertung wie ausgeblendet. Viel mehr wollten meine SchülerInnen wissen, was wir in der neu angefangenen Stunde machen werden. Erstaunlich..

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Zu guter Letzt haben wir dann unsere eigenen Songs in Einzelloops exportiert via. AudioCopy und in Launchpad importiert, um als längerfristiges Ziel unsere eigene Jam-Matrix zu erstellen:

Matrix basteln leicht gemacht

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