Touching Music

Touching Music möchte den modernen Musikunterricht ergänzend mitgestalten und dabei neue Technologien nutzen, um fernab von konventionellen Strukturen Richtungen zu erkunden. Grundlegendes Ziel ist hierbei die künstlerische Förderung der Kinder und Jugendlichen durch die gemeinsame Konzeption, Produktion und Ausführung selbst komponierter Musik. Das Erlernen des Umgangs mit Sounds in einer neuen Form, die auch den kritisch kreativen Umgang mit der eigenen Umgebung durch Aufnahmen, Integration und Bearbeitung von Alltagsklängen einschließt.

Team 50 – Rummikup, das Irgendwas mit Gadgets

Im Mittelpunkt stehen hier die kleinen Pioniere mit ihren musikalischen Erfindungen. Technik macht`s ja möglich und dies präsentabel als gelungener Versuch, Kids Musik via. Ableton Link mit Freude entwickeln zu lassen. Zu Gast Musikproduzent Christoph Kasemir, engagiert und motiviert.

Korg Gadget – Einführung

Zunächst war App- bzw. Gadgets erkunden angesagt über kleine analoge Geräte, die ich zur Veranschaulichung und zum Ausprobieren für die Kids mitbrachte. Ein Mini-Mischpult von Mackie, eine kleine Drumkiste mit integriertem Step-Sequenzer von MFB (522) und einen analogen Synthie, ebenfalls von MFB (Microzwerg). Dazu den batteriebetriebenen Volca Bass von Korg (analoger Bass Synthesizer) und jede Menge Kabel.. Midi etc.

Der Gedanke: Gadget-Logik in ersten Zügen entspannt rüber bringen und darüber hinaus das Gefühl vermitteln, Musik macht Spaß und noch viel mehr durch gemeinsame Musikproduktion über mehrere Tablets hinweg mit ungeahnten Möglichkeiten – musikalische Vielfalt und Klänge aus elektronischer Hand – synchronisiert und live gespielt. Strukturen ergeben sich dann sicher von selber..

Rummikup, das Irgendwas

Durch eine sog. „Clock“ (Ableton Link), worüber sich Apps auch über mehrere Tablets synchronisieren lassen, entwickeln die beiden Mädels aus Team 50, Yus und SANTRY23:41, bereits in ihrer 2. Gadget-Stunde einen ziemlich coolen eigenen Song – frei improvisiert nach Lust & Laune. Sie experimentieren mit Sounds, Samples und Gadgets, erarbeiten Schritt für Schritt ihr eigenes kleines Meisterwerk. Selbständig zeichnen die beiden anschließend ihre Gadget-Jam über eine externe Soundkarte mit AudioShare auf.

Yus und SANTRY23:41 – Rummikup, das Irgendwas

In der Realität ist nicht jeder in der Lage zu jammen. Das wär was. Funktioniert aber nur manchmal, wenn man zum Beispiel einen kompatiblen Musik-Partner gefunden hat, der einfach nur macht und im Erlebnis selbst Musik eigenständig mitentwickelt. Dazu gehört nicht nur Know-how, sondern auch ein Flow. Flow kommt, wenn man sich gemeinsam, erkundend und zufrieden in eine Richtung bewegt und nicht durch Korrektheit, absurde Synchronisationsprobleme oder dem ständigen Drang, die richtige Notenreihenfolge zu arrangieren, daran hindern lässt. Flow hat mehr was mit der musikalisch-künstlerischen Fähigkeit zu tun, Freiheit im Kopf zu genießen zugunsten der Entwicklung eines kreativen Werkes.

Gadget erkunden mit Kasi

Vertiefend zum aktuellen Thema lud ich schließlich Christoph Kasemir aka. Kasi ein, der den Kindern in seiner Gastkünstlerrolle einzelne Gadgets, Module und sonstige detaillierte Funktionen ergänzend näher brachte.

Die Kids fanden dies sehr spannend, so dass wir nach der ganzen Theorie schließlich probierten, 3 Kids via. Ableton Link zusammenspielen zu lassen. Nicht ganz so einfach einen Song zu dritt mit Korg Gadget zu jammen, aber ohne Zwang in der Praxis eigentlich auch ganz entspannt. Bei den Kindern kam dieser Gastkünstlerbeitrag wie gesagt sehr gut an.

Einblicke

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Übrigens:
Korg Gadget gibt es nun auch als LE-Version mit eingeschrängtem Funktionsumfang. Ich denke, AUSPROBIEREN lohnt sich!

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