Touching Music

Touching Music möchte den modernen Musikunterricht ergänzend mitgestalten und dabei neue Technologien nutzen, um fernab von konventionellen Strukturen Richtungen zu erkunden. Grundlegendes Ziel ist hierbei die künstlerische Förderung der Kinder und Jugendlichen durch die gemeinsame Konzeption, Produktion und Ausführung selbst komponierter Musik. Das Erlernen des Umgangs mit Sounds in einer neuen Form, die auch den kritisch kreativen Umgang mit der eigenen Umgebung durch Aufnahmen, Integration und Bearbeitung von Alltagsklängen einschließt.

Team 49 will einmal um die Welt!

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Bevor wir probierten, App-Tutorials zu erstellen und Einzelheiten dazu zu definieren, setzten wir uns intensiv mit App-Strukturen und dem Thema Auf- und Abbau eines Songs auseinander. Bald wird Anna diesen Kurs übernehmen und wir werden vermutlich in den nächsten 3-4 Stunden immer wieder ein neues Band-Mitglied dazu gewinnen – fanden alle ganz super und toll.

In der ersten Stunde musste einer an die Tafel. Alle anderen sollten helfen. Als Wiederholung und Einführung. Ich schrieb „Stadt im Remix“ an die Tafel. Wir definierten gemeinsam unser neues Thema und vor allem „Remix“, dann fingen wir an zu experimentieren.

Ich erinnerte an die App DM1 und markierte Pattern im 4/4-Takt, 100 Bpm, Kick (1-2-3-4), Snare (2-4), Hihats (8tel) auf dem Tablet. Das sollte erstma reichen. Bitte nachbasteln! Dann Auxy oder Oscilab öffnen und ebenfalls Groove nachbasteln. Anschließend ist Patterning an der Reihe.

Nun zur Preisfrage: Wie lässt sich denn eigentlich der Beat jetzt in Figure einstellen? Ich verteilte Klebezettel und Stifte. Diese Aufgabe sollte jeder für sich lösen. Für meine Kids natürlich kein Problem. Haha, oder doch? Okay, zwei von vier haben etwas länger gebraucht. Aber das war ja kein Problem, denn die anderen konnten ja zum Glück helfen.

Wir tüfftelten dann an unseren eigenen Song-Loops mit einer frei gewählten App und jammten dann alles unter Kopfhörern in AbletonLive ein, so dass ein Auf- und Abbau im Loopverlauf erkennbar war.

TEAM 49 übte dann fleißig, App-Tutorials zu erstellen und Einzelheiten dazu genauer für die neuen Bandmitglieder zu definieren, denn die wollen natürlich auch wissen, wie das so funktioniert bevor sie uns mit Ideen bereichern. „Umso besser wir unsere neuen Bandmitglieder willkommen heißen, desto mehr Spaß und Freiraum haben wir später gemeinsam in der neuen Band.“ (ich). Alle schmunzelten von jeder Seite. Inklusive mir.

Von den kleinen Profis lernen macht ja Spaß. So denken wir zusammen mit Anna über Apps und einen coolen Cro-Remix nach, gestalten die Stunden mal locker und beginnen mit Fragen wie: Was genau wollen wir eigentlich Remixen und was ist ein Remix? Wer will was spielen und wer hat Ideen dazu?

Wir ziehen die Kurve zum Anfang und sind gespannt!

siz.da & Anna

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