Touching Music

Touching Music möchte den modernen Musikunterricht ergänzend mitgestalten und dabei neue Technologien nutzen, um fernab von konventionellen Strukturen Richtungen zu erkunden. Grundlegendes Ziel ist hierbei die künstlerische Förderung der Kinder und Jugendlichen durch die gemeinsame Konzeption, Produktion und Ausführung selbst komponierter Musik. Das Erlernen des Umgangs mit Sounds in einer neuen Form, die auch den kritisch kreativen Umgang mit der eigenen Umgebung durch Aufnahmen, Integration und Bearbeitung von Alltagsklängen einschließt.

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Ein leichter Einstieg in die Welt der Inputs und Outputs

Wer mit Kindern an Tablets arbeitet, wird irgendwann unweigerlich zwei Dinge feststellen. Sie lieben das Touchinterface und kommen instinktiv sehr schnell damit klar, was Fortschritte in dem vorgenommenen Thema (bei uns Musik) sehr begünstigt, aber irgendwann zücken sie die Kamera und sind davon ebenso begeistert. Das ist nicht nur rechtlich ein Problem, denn viele Schulen erlauben es zu Recht nicht, dass man in ihnen Fotos schießt, sondern auch eine große ... ->

Mit dem Tablet vertraut machen

Auch dieses Mal haben wir uns dafür entschieden, alle Musik-AGs in der Startphase einheitlich auf Apps zu stützen, die wir zuvor erprobt haben, darunter Figure. Rantasten und erste Eindrücke gewinnen Die App Figure findet jeder im Apple App-Store (iOS). Als Einstiegs-App bietet sie unseren Schüler_innen die Möglichkeit, schnell einfache, gut klingende Loops mit den Fingern einzuspielen und obendrein beim Erstellen eines neuen Songs „zufällig“ Presets (Voreinstellungen für Sounds) wählt, sodass ... ->

Am Anfang steht die künstlerische virtuelle Identität

Wir sprechen von virtuellen Identitäten, wenn es zum Beispiel um selbst komponierte Musik auf Soundcloud geht. Einige kennen die Begriffe Avatar und Künstlername vielleicht aus dem ein oder anderen Computerspiel oder aus anderen virtuellen, computerbasierten Umgebungen. Auch in E-Mail Adressen oder Facebook-Profilen gibt es reichlich künstliche Namen, Bilder und andere Identitäten. Hallo Internet. Virtuelle Identitäten und Wege dahin Anonym und vom Alltag abgeschottet stehen hierbei insbesondere künstlerische Aspekte im Vordergrund ... ->

Team 47 jammt und rappt – gespannt auf die Bühne

Team 47 wird eine Band und übt für den Auftritt auf der Fete de la Musique. In mehreren AG-Stunden haben die Jungs nun gelernt, gemeinsam zu grooven und üben mit verschiedenen Apps und Rap-Texten für ihr Freestyle-Set.

Team 45 – Keep It Real

Rap-Texten ist Sprachkultur und Sprachkultur packt unsere Gedanken kreativ in Reime – In diesem Sinne legten die 3 Schülerinnen direkt los mit einem eigenen Rap, der in der Schulband AG entwickelt wurde. Dies schaffte dem Team in der ersten Stunde insbesondere Spielraum für eine erste Tablet-Jam.

Unser Konzert in der Linse

Die kreative Arbeit konzentrierte sich auf das Erstellen eines Cover-Songs mit Hilfe von vorgefertigten Samples und den passenden Harmonien und Grooves dazu. Für die Präsentation haben wir Easy von Cro gewählt. Mit dem verfügbaren App-Pool wurde der Kreativität freier Lauf gelassen und es entwickelte sich spontan eine freie Session.

Team 41 – Groove entdecken in der TUBE

Kindern und Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit das Musizieren mit Tablets und Apps näher zu bringen, mit ihnen ein Team zu formen ist eine besondere Herausforderung. Die Kinder aus unterschiedlichen Altersgruppen haben darüber hinaus verschiedene kulturelle Hintergründe. Diese Vielfalt nutzten wir während der Schnupperphase, um ihre Kreativität zu fördern und über gemeinsames Musizieren Austausch und Zusammenarbeit zu fördern.

Team 42 – Bandarbeit mit Tablets in der Klinke

Nur scheinbar gibt es einen großen Unterschied zwischen einer klassischen Band und der Arbeit an Sounds und Tracks mit Tablets. Die generelle Vertrautheit mit Instrumenten kann das zunächst ungewohnte Wirrwarr aus Apps, Drummachines, Synths und Grooveboxen über die Vertrautheit mit musikalischen Grundformen doch sehr erleichtern.

Lieblingsmensch mit Team 51

Eine Coverversion von einem Song mit Kindern anzugehen, erfordert manchmal eine Herangehensweise, die der kindlichen Intuition widersprechen kann. Einfaches Lossingen ist nicht unbedingt die beste Methode, um zu einem Ergebnis zu kommen, denn über die Leichtigkeit des Mitsingens wird die als kompliziert empfundene Basis des Songs zu schnell zur lästigen Nebensache.

Team 50 – Matrix basteln leicht gemacht

Das loopbasierte Arbeiten mit Tablets stellt Kinder vor ganz neue Herausforderungen. Sounds importieren und exportieren, mehrere Apps miteinander verbinden. Auf den ersten Blick viel Technik und wenig Musik, aber dennoch kann man bei der Erstellung einer Loop-Matrix überraschend viel Interesse wecken und die musikalischen Ergebnisse vorheriger Unterrichtseinheiten gut zusammenfassen.