Touching Music

Touching Music möchte den modernen Musikunterricht ergänzend mitgestalten und dabei neue Technologien nutzen, um fernab von konventionellen Strukturen Richtungen zu erkunden. Grundlegendes Ziel ist hierbei die künstlerische Förderung der Kinder und Jugendlichen durch die gemeinsame Konzeption, Produktion und Ausführung selbst komponierter Musik. Das Erlernen des Umgangs mit Sounds in einer neuen Form, die auch den kritisch kreativen Umgang mit der eigenen Umgebung durch Aufnahmen, Integration und Bearbeitung von Alltagsklängen einschließt.

Lieblingsmensch mit Team 51

Eine Coverversion von einem Song mit Kindern anzugehen, erfordert manchmal eine Herangehensweise, die der kindlichen Intuition widersprechen kann. Einfaches Lossingen ist nicht unbedingt die beste Methode, um zu einem Ergebnis zu kommen, denn über die Leichtigkeit des Mitsingens wird die als kompliziert empfundene Basis des Songs zu schnell zur lästigen Nebensache.

Eine wundervolle Aussicht mit tollen Klängen und Gesang, den man auf dem Schulhof hört: Wir spielen „Lieblingsmensch“ von Namika für liebe Menschen. Wie eine kleine Bühne nur für uns – manche ZuschauerInnen motivierte das zum spontanen Mitsingen und Mitmachen.

Eigentlich wollten die Kids ja gleich lossingen. Ich erklärte ihnen aber, dass es leichter ist, den Song zunächst mit Instrumenten und einem Grundbeat als Basis anzulegen und dann erst dazu zu singen. Die SchülerInnen fanden das super und hatten sichtlich Spaß daran, mit Guitarism, App-Synthesizern und Figure ihren Song mit Tablets nachzuspielen. Dabei wechselten sie manchmal die Plätze und damit Instrumente. Zum Üben haben sie dann unter Kopfhörern Playback zum Song von Namika gesungen.

Auf dem von mir ausgedruckten Song-Text markierten sie dann einzelne Zeilen und Abschnitte mit Buntstift, teilten einzelne Strophen unter sich auf. Den Refrain wollten aber alle gemeinsam singen.

Kurz vor der darauffolgenden AG-Stunde fragte ich dann eine gute Freundin, die ebenfalls Musik in ihrer Freizeit produziert und sich da bestimmt auch auskennt, ob sie uns nicht vielleicht bei der Umsetzung unterstützen möchte.

Gesagt, getan!

So ist dann aus dem aufgenommenen Material dieser Video-Remix entstanden, den ich mit viel Mühe extra für meine Kids aus Team 51 gebastelt habe:

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