Touching Music

Touching Music möchte den modernen Musikunterricht ergänzend mitgestalten und dabei neue Technologien nutzen, um fernab von konventionellen Strukturen Richtungen zu erkunden. Grundlegendes Ziel ist hierbei die künstlerische Förderung der Kinder und Jugendlichen durch die gemeinsame Konzeption, Produktion und Ausführung selbst komponierter Musik. Das Erlernen des Umgangs mit Sounds in einer neuen Form, die auch den kritisch kreativen Umgang mit der eigenen Umgebung durch Aufnahmen, Integration und Bearbeitung von Alltagsklängen einschließt.

Tutorials produzieren – aber wie?

Wir probieren Brücken zu bauen und neue Wege zu finden, um das Verständnis von Zusammenhängen schneller zu erzielen und erörtern zu können. Unsere erfahrenen Schüler_innen sind uns dabei eine große Hilfe. Zum Glück, denn wir können allein aus der Beobachtung heraus festhalten, dass die Schüler_innen, die schon länger bei uns in den exklusiven Touching Music AGs verwickelt sind, auch bedeutend schneller Apps verstehen und gezielter an Aufgabenstellungen herangehen. Querverbindungen werden dann scheinbar von selbst gezogen und Funktionen gezielter genutzt. Es entstehen weiterführende Ideen, die wiederum neue kreative Prozesse ins Rollen bringen…

In der Praxis sieht das dann so aus, dass erfahrene Kursteilnehmer_innen zum Beispiel die App SuperMii zum ersten Mal öffnen, mit der wir ja aktuell unsere Comic-Avatare basteln und sich kurz darauf auf Funktionen wie Random konzentriert wird, weil vermutlich der Begriff Random zurück ins Gedächtnis gerufen wurde. Nun wurde ausprobiert was das Zeug hält. Das Tablet – ein Spielball – schüttelnd in den Händen halten und immer wieder neue lustige Gesichter automatisch und zufällig generieren… Das macht Spass!

In allen anderen AGs, die wir bisher in diesem Jahr begrüßen durften, kam im Vergleich niemand auf diese einfache lustige Idee. Es könnte auch Zufall gewesen sein, jedoch kam ich zum Beispiel wiederum in dem Zusammenhang spontan auf die Idee, den Begriff Random noch mal aufzugreifen. Ich fragte also, ob ihm denn auch ein ähnliches Beispiel für Random bezogen auf Musikapps einfällt und was Random überhaupt bedeutet. Die Antwort: Random ist, wenn diese App zufällig etwas erstellt. Also neue Inhalte generiert. Ich dachte `Wow` und notierte die Geburtsstunde unseres ersten Tutorials, wobei es hierbei lediglich um die Erläuterung des Begriffs Random geht, der immer wieder auftauchen könnte.

Zum Beispiel, wenn es um die App Wejaam geht:

Random (Begriffe klären)

Wir folgten dem Gedanken, Begriffe und Prozesse audiovisuell zu erklären und probierten daraufhin weitere einfache Begriffe zu klären.

Kids erklären Sequenzer

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