Touching Music

Touching Music möchte den modernen Musikunterricht ergänzend mitgestalten und dabei neue Technologien nutzen, um fernab von konventionellen Strukturen Richtungen zu erkunden. Grundlegendes Ziel ist hierbei die künstlerische Förderung der Kinder und Jugendlichen durch die gemeinsame Konzeption, Produktion und Ausführung selbst komponierter Musik. Das Erlernen des Umgangs mit Sounds in einer neuen Form, die auch den kritisch kreativen Umgang mit der eigenen Umgebung durch Aufnahmen, Integration und Bearbeitung von Alltagsklängen einschließt.

Geometric Music

Ein spielerischer Sampler mit einer Baukastenoberfläche

Das schöne an iPads zum Musikmachen ist: die Appentwickler können völlig neue Ideen in Instrumenten umsetzen, die mit den bestehenden Instrumenten manchmal so wenig zu tun haben, dass sie am Ende eher aussehen wie z.B. Geometric Music, das eher wie ein Kleinkind-Puzzle erinnert. Geometrische Figuren, Dreiecke, Kreise, Vierecke, etc., die einen intuitiv Musik machen lassen, auch wenn man das Prinzip erst mal nicht versteht. Man nimmt über das Mikrophon Samples auf, die man auf die Formen verteilt. Jede Ecke ist eine Loop-Einheit. Dreiecke z.B. spielen ein Sample drei mal hintereinander ab. Vierecke vier mal. Der Klang läuft sozusagen von Ecke zu Ecke. Und nach jeder Ecke kann man ihn z.B. in der Tonhöhe verändern, oder rückwärts laufen lassen. Die Größe der Form bestimmt die Geschwindigkeit, wo man sie hinlegt die Lautstärke und Stereobalance. Am Ende hat man dann – hoffentlich – ein Stück verrückte Musik, das nicht nur gut klingt, sondern auch noch aussieht, als hätte jemand eine Kiste voller Holzklötze auf dem Teppich ausgekippt und zufällig ein tolles Muster damit gemacht. Am besten spielt man damit so etwas wie Stille Post.

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Geometric Music IN DER PRAXIS: Unterrichtsbeispiele

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